Schutzmasken-Verordnung

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Die häufigsten Fragen zur neuen Schutzmasken-Verordnung

Seit dem 15.12.2020 greift die sogenannte Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung (SchutzmV), die die Abgabe von Schutzmasken an besondere Risikogruppen durch die Apotheken regelt.

Nachfolgend haben wir Ihnen die häufigsten Fragen und Antworten rund um dieses Thema zusammengestellt:

Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben Anspruch auf Schutzmasken, wenn

  1. sie das 60. Lebensjahr vollendet haben oder
  2. bei ihnen eine der folgenden Erkrankungen oder Risikofaktoren vorliegen:
  • chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale,
  • chronische Herzinsuffizienz,
  • chronische Niereninsuffizienz,
  • Zerebrovaskuläre Erkrankung, insbesondere Schlaganfall,
  • Diabetes mellitus Typ 2,
  • aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankungen oder stattfindende oder bevorstehende Therapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann,
  • stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation,
  • Risikoschwangerschaft.

Für die Information über den Anspruch ermitteln wir anhand der bei  uns vorliegenden Daten die Versicherten, die nach der Schutzmasken-Verordnung anspruchsberechtigt sind.
Wir versenden dann im Auftrag der Bundesregierung die Gutscheine. Der Versand erfolgt in mehreren Tranchen, welcher vom Gesetzgeber vorgegeben wurde:

  1. zuerst die Personen, die das 75. Lebensjahr vollendet haben - der Versand hierzu ist bereits am 14.01.2021 erfolgt,
  2. danach die Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben und die Personen mit besonderen Risikofaktoren - der Versand hierzu ist bereits am 29.01.2021 erfolgt,
  3. danach die Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben - der Versand hierzu ist bereits am 01.02.2021 erfolgt.

Personen, die zu einer der genannten Risikogruppen zählen, haben Anspruch auf insgesamt 15 Masken. Die Ausgabe erfolgt in drei Etappen.

  • Im Dezember stehen Ihnen drei Schutzmasken zu. Diese werden ohne die entsprechende Bescheinigung (Gutschein) durch uns von den Apotheken abgegeben.
  • Im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum Ablauf des 28. Februar 2021 können sie einmalig sechs Schutzmasken erhalten.
  • Vom 16. Februar 2021 bis zum Ablauf des 15. April 2021 nochmal einmalig sechs Schutzmasken.

Ab Januar wird beim Einlösen eines Gutscheins (also 6 Masken) ist eine Eigenbeteiligung von 2 Euro fällig. Diese Eigenbeteiligung ist durch uns nicht erstattungsfähig. Für die Masken im Dezember ist keine Eigenbeteiligung zu leisten.

Ja, sofern der Abholende ab Januar eine entsprechende Bescheinigung (Gutschein) der Kasse vorlegen kann. Im Dezember reicht die Vorlage des Personalausweises des Anspruchsberechtigten, oder die plausible Darlegung über die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe.

Nach der Verordnung der Bundesministerien für Gesundheit und Arbeit erhalten Personen, die Arbeitslosengeld II beziehen oder mit einer solchen Person zusammenwohnen, zehn kostenlose FFP2-Masken. 

Dafür versenden die Krankenkassen ein Berechtigungsschreiben, das Sie bis zum 6. März einlösen können. Der Versand der Briefe wird ab dem 15. Februar beginnen.

Unter Vorlage des Personalausweises und dieses Briefes können die Schutzmasken in den Apotheken abgeholt werden können.

Wichtig zu wissen: Ausgenommen von dieser Regelung sind über 60-jährige und Personen, die bereits aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu den Risikogruppen Masken-Gutscheine erhalten haben.

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